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Bei unserer
Arbeit sind wir in besonderem Masse vom Vertrauen der Öffentlichkeit
abhängig.
Deshalb wurde 1948 von der European Society for Opinion and
Marketing Research ESOMAR ein
erstes Regelwerk erstellt, das 1976 mit jenem der International
Chamber of Commerce ICC zusammengefügt wurde. Dies stellt
sicher, dass Marktforschung redlich, objektiv, unaufdringlich
dem Befragten gegenüber sowie ohne Nachteile für ihn,
auf Basis seiner freiwilligen Mitarbeit, durchgeführt wird.
Ein zentrales Element ist, dass die Identität des Informationslieferanten
nicht offengelegt wird. Die Daten werden nur für zusammengefasste
Personengruppen ausgewiesen, der Einzelne bleibt anonym
z.B. in Tabellen, Graphiken, Listen oder Berichten.
Auch wenn der Befrager/die Befragerin die Identität des
Befragten kennt und auch wenn Name und Adresse zu Kontrollzwecken
beim Institut aufliegen, so werden die Antworten (= der Fragebogen)
und die Zielperson
(= Adresse) sofort getrennt. Diese personenbezogenen
Daten werden nie weitergegeben, und wie werden nie für
Werbung oder Verkauf eingesetzt.
Diese Richtlinien sind für die Institute verbindlich
und sie unterscheiden Marktforschungsinstitute von anderen Unternehmen
z.B. im Direct Marketing, Adressverlage, Call Center usw.
Vertraulichkeit gilt aber auch gegenüber unseren Kunden.
Im Sinne einer optimalen Untersuchung geben sie uns Einblick
in ihre Probleme und in ihre Zielsetzungen, was sie wissen wollen
und warum sie es wissen wollen. Diese internen Informationen
werden schon ab dem ersten Briefinggespräch von uns vertraulich
behandelt. Niemand erfährt von uns, dass Unternehmen X
uns den Auftrag Y gegeben hat (schon unsere Befrager erfahren
nicht, für wen die Umfrage durchgeführt wird).
Und niemand erfährt von uns Ergebnisse.
Ausser der Auftraggeber wünscht dies ausdrücklich.
www.esomar.org
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